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Hintergrund

Durch die sog. Anti-Terror-Datei fließen sehr viele Datenbanken zusammen. Unter anderem auch Ausleihlisten von Bibilotheken. Ein falscher Verdacht (spiegel.de) kommt schnell auf (heise.de).

Auch die freie Meinungsbildung erscheint gefährdet – beispielsweise forderte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann ein “Verbot des Herunterladens von Hassbotschaften“ (heise.de). Vorschläge seitens einer EU-Kommission zum Blockieren von Internetseiten mit “gefährlichen Wörtern“ (heise.de) festigen diesen Eindruck.

Diese Idee birgt Gefahrenpotential hinsichtlich der Definition von “Hassbotschaften“; wer genau bestimmt, was eine Hassbotschaft ist? Außerdem sollte man aus unserer Sicht auch abwegige oder zweifelhafte Informationsquellen nutzen dürfen, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können – anderenfalls besteht die Gefahr, eine vorgefertigte Meinung nicht mehr hinterfragen zu können.

Zudem gibt es Bestrebungen, die freie Wissenschaft und die damit verbundenen Publikationen einzuschränken, da “ungenügend regulierte Forschungsaktivitäten und die unbeschränkte Weitergabe von Wissen die terroristische Bedrohung in ihren schlimmsten Formen bedeutend verstärken“ (spiegel.de).

Lösungsmöglichkeiten

All diese Probleme hängen mit der Möglichkeit zusammen, sich anonym informieren bzw. seine Meinung anonym äußern zu können.

Mit heute gängigen Standardinstallationen auf PCs in Verbindung mit dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung können Sie dieses im Internet nicht mehr tun. Allerdings gibt es technische Möglichkeiten, seine Anonymität weitestgehend wiederherzustellen. Zwei sinnvolle Beispiele dafür sind The Free Network Project (freenetworkproject.org) und TOR – The Onion Router (torproject.org).

Wenn Sie Hilfe bei der Installation benötigen, wenden Sie sich einfach an uns und nehmen Sie unsere kostenlose und unverbindliche Erstberatung in Anspruch.

Auch bei der anonymen Informationsbeschaffung abseits des Internets gibt es zum Teil verblüffend einfache Möglichkeiten – in Bibliotheken befinden sich beispielsweise zumeist Kopierer; wenn Sie sich relevante Passagen einfach kopieren, tauchen die Quellen auch nicht in den Verleihlisten in Verbindung mit Ihrem Namen auf.

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